DIE KUNST, AUS TRACHT MODE ZU MACHEN

BARBARINO SEIT 1824 IN BURGHAUSEN

Für seinen zweiten Sohn Steffano (1799 bis 1859) kaufte der um 1820 aus der Provinz Udine nach Traunstein eingewanderte Antonio Barbarino 1824 in Burghausen das Haus an der Herzog-Georg-Straße, heute Stadtplatz Nummer 116. Tüchtige Kaufleute waren die Barbarinos und ihrer neuen Heimat auch immer eng verbunden. Karl (1830 bis 1862) und Anton Barbarino (1836 bis 1872), die Söhne des ersten Burghauser Barbarino, übernahmen 1850 den Salzhandel, später kamen eine Weinhandlung und das Petroleumlager dazu. Im Nachbarhaus Nummer 115, das Enkel Stephan 1895 erwarb, wurden die Kolonialwaren gelagert und 1918 sogar eine Bank eröffnet. Von 1894 bis 1897 war Stephan Bürgermeister der Stadt Burghausen.

Sein Sohn Anton (1899 bis 1938), der künstlerisch sehr begabt war, förderte intensiv den Tourismus in Burghausen. So gehen auf seine Initiative das historische Tanzspiel, das Meier-Helmbrecht-Spiel und das Seefest zurück. Er verfasste außerdem ein Heimatbuch und malte viele Bilder vor allem von Burghausen und der näheren Umgebung.

Sohn Anton Barbarino (1930 bis 2004), der 1952 in das Gemischtwarengeschäft einstieg und dieses zunächst mit seiner Schwester Raia (1926 bis 2010) führte, erweiterte das Angebot. Mit seiner Frau Margarethe (1925 bis 2005), eine Absolventin der Meisterschule für Mode, nahm er auch die eigene Herstellung von Trachtenmode auf.

1952 wurde im Haus Stadtplatz 115 eine Dirndlstube eingerichtet. Nach der Heirat wurde der Umfang der eigenen Herstellung von Trachtenmode ausgebaut. Der Siegeszug der Barbarino-Trachten begann. Mit behutsam modernisierten Dirndl-Kleidern schufen die Barbarinos einen eigenen Stil, schlicht und zeitlos, der bald in ganz Bayern Anhänger fand.

Seit 1995 führt Tochter Manuela Barbarino-Wagner, die ebenfalls die Meisterschule für Mode besuchte, das elterliche Geschäft. Für sie war die berufliche Ausbildung vorgezeichnet. Schon als kleines Mädchen, bevor sie zur Schule ging, hatte sie ihre eigene Nähmaschine in der Werkstatt neben dem Geschäft.

Sie bietet heute ihre Kollektionen unter der Marke „Stephan Barbarino“ an. „Die Kunst, aus Tracht Mode zu machen“ lautet ihr Motto.

Manuela Barbarino-Wagner

Geboren 1954
Schneiderlehre im elterlichen Betrieb
2 Jahre Gesellenzeit in verschiedenen Betrieben
Absolventin der Münchner Meisterschule für Mode (Directrice)
Verheiratet
3 Kinder – 6 Enkelkinder
seit 1995 führt Manuela Barbarino-Wagner in nächster Generation die Geschäfte der Firma Stephan Barbarino in Burghausen

„Die Kunst aus Tracht
Mode zu machen“

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